Das schlaue Haus - Wohnen und Technik 2030
25.01.2012
Morgenakademie vom 7. bis 9. Februar 2012
„Das schlaue Haus - Wohnen und Technik 2030“ ist der Titel der Morgenakademie von Dienstag, 7. Februar 2012, bis Donnerstag, 9. Februar, in der Evangelischen Stadtakademie, Römerberg 9, in Frankfurt. Wohnen im Jahr 2030: Wie werden wir wohnen, weiß mein Roboter, was ich will? Wohnen, Leben und visionäre Architektur betrifft uns alle, lebenslänglich. Die neuen innovativen Assistenzsysteme AAL – Ambient Assisted Living – ermöglichen Lebenskomfort für alle Generationen. Das betrifft die Haushaltstechnik durch Sensoren bzw. Roboter, ebenso den Bereich der Pflege und Medizin. Doch wo sind die Grenzen zu ziehen, wo bestimmen nur die Kosten, wie ist die Entwicklung ethisch zu bewerten?
Im Eröffnungsvortrag am Dienstag, 7. Februar 2012, stellt Birgid Eberhardt, VDE, das „schlaue Haus“ mit seinen Eigenschaften näher vor. Der 8. Februar steht im Zeichen der Wohnung als dritter Gesundheitsstandort mit einem ethischen und einem praktisch-diakonischen Schwerpunkt. Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal der Stadt Frankfurt hält am 9. Februar einen Impulsvortrag zum Thema „Wie wollen wir wohnen – wie werden wir wohnen?“. Die abschließende Gesprächsrunde mit Prof. B. Klein, FH Frankfurt, Birgid Eberhardt, VDE, Prof. F. Oswald, Goethe-Universität Frankfurt, und Rudolf Dederer wird diese Fragen vertiefen. Zwei Exkursionen zu einem „Wohnlabor“ und einer AAL-ausgestatteten Wohnung runden das Programm ab.
Die Teilnahme an allen drei Tagen kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro (für Studierende an der Universität des dritten Lebensalters), die Teilnahme an einem Einzeltag kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro zuzüglich Fahrtkosten für Exkursionen. Anmeldung erforderlich per E-Mail an anmeldung@roemer9.de. Weitere Infos unter www.roemer9.de.
Hier das Programm im Einzelnen:
Dienstag, 7. Februar 2012
Wir bauen uns ein Haus – wie sieht es aus?
10 Uhr: Eröffnung und Einstimmung mit Musik
10.15 Uhr: Vortrag „Das schlaue Haus“ von Birgid Eberhardt, VDE
11.30 Uhr: Hausgruppen „Ich baue mein Haus – eigene Ideen, Wünsche, Bedürfnisse“
14 bis 16 Uhr: Exkursion „Wohnlabor“, Prof. B. Klein, Fachhochschule Frankfurt/M.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Wohnung als dritter Gesundheitsstandort
10 Uhr: Film zum Telepräsenzroboter GIRAFF
10.15 Uhr: Impulsvortrag „Kritische Anfragen eines Ethikers“, PD Dr. Alexander Dietz, DWHN
11.35 Uhr: Vorstellung von Praxis-Projekten mit ethischer Relevanz
Alternative Angebote am Nachmittag:
14 bis 16 Uhr: Vortrag und Diskussion „Tele-Altenpflege" und „Robotertherapie“; Cosima Wagner, Goethe-Universität Frankfurt
15 bis 17 Uhr: Besichtigung einer AAL-ausgestatteten Wohnung der GWW Wiesbadener Wohnungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
Donnerstag, 9. Februar 2012
Wohnen 2030: Wie werden wir wohnen – wie wollen wir
wohnen?
10 Uhr: Einstimmung mit Musik
10.15 Uhr: Impulsvortrag von Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal
11 Uhr: Gesprächsrunde mit Prof. B. Klein, FH Frankfurt, Birgid Eberhardt, VDE, Prof. F. Oswald, Goethe-Universität Frankfurt, Rudolf Dederer. Moderation: Regina Oehler, Hessischer Rundfunk
12.15 Uhr: Auswertung
12.30 Uhr: Abschluss